Die schönsten Zimmerpflanzen

Zimmerpflanzen sollte jeder haben, weil sie dem Raum immer Frische und Behaglichkeit verleihen. Nicht jeder hat aber einen grünen Daumen, weshalb auch immer mehr auf Pflanzsäcke auf dem Balkon zurückgreifen. Hiermit ist das Anpflanzen nämlich ganz einfach möglich. Aber welche Pflanzen sehen im Zimmer überhaupt besonders schön aus und welche sind obendrein noch pflegeleicht?

Die Amaryllis zum Beispiel ist eine super schöne und beliebte Pflanze, die knallrote Blüten und kräftige grüne Stängel mitbringt. In der dunklen Jahreszeit ist sie also perfekt und wird immer für mehr Farbe und gute Laune sorgen. Die tropische Schönheit ist jedoch eine recht pflegeintensive Pflanze, mit ein bisschen Geschickt bekommt man aber auch das hin und kann sich stets an der Schönheit erheitern. Der Name Amaryllis ist eigentlich gar nicht richtig, weil sie eigentlich den Hippeastrum zugeordnet wird. Die echte Amaryllis stammt aus dem Süden Afrikas und riecht besonders gut. Zudem ist sie rosa und nicht rot. Im Vergleich zum Ritterstern blüht sie etwas früher und ist auch schwerer zu kultivieren. Sie blüht im Herbst und schiebt danach das Blattwerk aus der Zwiebel. Der Ritterstern hingegen ist etwas anders. Er stammt aus den Anden in Südamerika und sein Lebenszyklus geht eher nach der tropischen Heimat. Damit man die Amaryllis im Winter zum Blühen bekommt, bedarf es viel Pflege und erst recht, wenn sie gleich mehrere Monate blühen soll. Sie muss sich auch immer der Regen- und Trockenzeit anpassen. Ein weiterer wichtiger Punkt ist, dass diese Pflanze auch gefährlich ist, da absolut alle Teile der Pflanze giftig sind. Die Zwiebel enthält Alkloide und wenn diese mit der Haut in Kontakt kommt, kann es direkt zu Rötungen kommen. Vergiftungserscheinungen treten dann auf, wenn man sie verzehrt. Man wird erbrechen und außerdem kann es zur Benommenheit kommen. Im schlimmsten Fall können auch die Nieren betroffen sein und es kann zu Lähmungen kommen. Auch seine Haustiere muss man davor schützen, da sie für sie ebenfalls giftig sind und demnach sollte niemand in direkten Kontakt geraten. Beim Ritterstern ist es noch eine Nummer schlimmer, denn hier kann es sogar zum Tod kommen. Generell muss man immer auf die Qualität achten und dicke Knospen auswählen. Es gibt sie in verschiedenen Sorten und man kann sie in dunkelrot oder leuchtenden Farben erhalten. Man kann die Zwiebel der Pflanze zunächst einfach im Glas treiben lassen, wofür es spezielle Gläser gibt und am besten sind diese Sanduhr-förmig. Man muss den Bauch des Glases füllen und mit abgekochtem Wasser beschütten. Dann kann man Holzkohle dazugeben, damit es nicht schimmelt.

Auch interessant...