Wärmepumpentrockner – Vor und -Nachteile

Wer sich nicht gerade für Technik interessiert, für den wird ein Trockner dem anderen sehr ähnlich sein. Im Prinzip möchte man einfach, dass die Kleidung möglichst trocken herauskommt. Trockner unterscheiden sich prinzipiell nur dadurch, ob sie eine Öffnung für die Abluft schaffen müssen oder nicht. Dabei handelt es sich dann um Kondenstrockner, die sich aber wiederum von Wärmepumpentrocknern unterscheiden.

Damit man die Funktionsweise ein bisschen besser versteht, sollte man sich einen Wäschetrockner als Nachbildung einer Wäscheleine vorstellen. Hier trocknet die Wäsche ja bekanntlicherweise dadurch, dass die Sonne die Wäsche erwärmt und der Wind dann die feuchte Luft wegträgt. Ein Trockner macht im Prinzip nichts anderes und arbeitet mit genau dieser Technik. Es wird Luft von außen her angezogen, erwärmt und dann in die Wäschetrommel hineingeblasen. Dadurch wird die Wäsche trocken. Natürlich muss die feuchte Luft auch wieder abgegeben werden, da die Luft ja nicht in der Lage ist unbegrenzt Feuchtigkeit aufzunehmen. Deshalb findet dann beim Kondenstrockner ein Absaugprozess statt. Die Luft wird in den Kondensator geleitet, abgekühlt und dann wieder abgegeben. Im Behälter wird dann die Feuchtigkeit aufgefangen und muss entsprechend entleert werden. Dieses künstliche Abkühlen der Luft kostet generell immer viel Energie und bei einem Wärmepumpentrockner ist das alles anders. Hierbei handelt es sich um eine Weiterentwicklung des Kondenstrockners und er ist speziell darauf ausgelegt viel Energie einzusparen. Damit er trotzdem eine gute Leistung erbringt, musste der Kondensator weiter ausgebaut werden. Hierzu wird ein Energieaustauscher benutzt, der dafür sorgt, dass man weniger Energie verbraucht. Dieses Bauteil ist nämlich extra dafür angefertigt worden, dass es der warmen Abluft Energie entzieht, die wiederum genutzt werden kann, um die kalte Zuluft erneut zu erhitzen. Wer sich dies nun nicht vorstellen kann, sollte sich einfach zwei dünne Schläuche im Kopf ausmalen, die an einen gewöhnlichen Wasserkreislauf angeschlossen sind. Das Wasser aus dem einen Schlauch ist sehr warm und das aus dem anderen Schlauch sehr kalt. Im Gegenstromprinzip werden nun die beiden Flüssigkeiten einfach aneinander vorbeigeleitet und schon hat man einen tollen Effekt kreiert. Die Schläuche sind nämlich so dünn, dass das warme Wasser das kalte Wasser etwas wärmt. Dadurch kühlt aber auch das warme Wasser irgendwann ab und genau das ist das Grundprinzip, mit dem hier gearbeitet wird. Eine Investition in einen Wärmepumpentrockner lohnt sich also auf jeden Fall, wenn man der Umwelt etwas Gutes tun möchte.

Auch interessant...